Informationen zu IPv4

Eine IP-Adresse sorgt dafür, dass Daten im Netzwerk ihr Ziel erreichen. Hier erklären wir den Aufbau von IPv4-Adressen, den Unterschied zwischen öffentlicher und privater IP und was ein IP-Check tatsächlich erkennen kann.

Auf dieser Seite: Aufbau • Öffentlich & privat • Wechselnde IP • IP-Check

Wie ist eine IPv4-Adresse aufgebaut?

IPv4 steht für Internet Protocol Version 4. Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bit. Üblicherweise wird sie als vier durch Punkte getrennte Zahlen geschrieben. Jede dieser Zahlen kann einen Wert von 0 bis 255 haben.

Beispiel einer IPv4-Adresse203.0.113.42

Insgesamt gibt es rund 4,3 Milliarden mögliche IPv4-Adressen. Nicht alle stehen für öffentliche Internetanschlüsse zur Verfügung: Bestimmte Bereiche sind für private Netze oder besondere Aufgaben reserviert. Die hier gezeigte Beispieladresse gehört zu einem Bereich für Dokumentationen.

Welcher Teil einer Adresse das Netzwerk bezeichnet, hängt von der Netzmaske beziehungsweise der Präfixlänge ab. Die vier Zahlen sind keine feste Aufteilung in Land, Region, Provider und Gerät.

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Öffentliche und private IP-Adresse

Eine private IP-Adresse wird innerhalb eines lokalen Netzwerks verwendet, zum Beispiel im heimischen WLAN. Typische Bereiche beginnen mit 10. oder 192.168.. Ebenfalls privat ist der Bereich von 172.16.0.0 bis 172.31.255.255. Solche Adressen können in vielen getrennten Netzwerken gleichzeitig vorkommen.

Die öffentliche IP-Adresse ist dagegen die Adresse, unter der eine Verbindung im Internet erscheint. Beim üblichen IPv4-Heimanschluss teilt der Router diese Adresse über eine Adressübersetzung, kurz NAT, mit mehreren Geräten. Deshalb kann IPChecko auf Ihrem Handy und Ihrem Computer dieselbe öffentliche IPv4-Adresse anzeigen.

Manche Provider teilen eine öffentliche IPv4-Adresse sogar zwischen mehreren Anschlüssen. Das wird häufig als Carrier-Grade NAT bezeichnet. Eine öffentliche IP-Adresse steht deshalb nicht automatisch für genau eine Person oder ein einzelnes Gerät.

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Bleibt meine IP-Adresse immer gleich?

Das hängt von Ihrem Anschluss und Ihrem Tarif ab. Eine dynamische Adresse kann sich ändern, muss es aber nicht bei jeder neuen Verbindung tun. Eine feste Adresse bleibt im Rahmen der vereinbarten Zuweisung bestehen. Auch der Wechsel vom WLAN ins Mobilfunknetz oder die Verwendung eines VPN kann die nach außen sichtbare Adresse verändern.

Der Name einer Webseite ist übrigens keine IP-Adresse. Das Domain Name System, kurz DNS, übersetzt Namen wie ipchecko.de in die für eine Verbindung benötigten Adressen. Eine Domain kann mehrere IPv4- und IPv6-Adressen besitzen.

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Was verrät ein IP-Check über meinen Standort?

Aus IP-Datenbanken lassen sich häufig ein Land, eine ungefähre Region oder Stadt und die zugehörige Netzorganisation ermitteln. Diese Angaben sind Schätzungen und können fehlen oder falsch sein. Bei Mobilfunk, Firmenanschlüssen oder VPNs kann der angezeigte Ort weit vom tatsächlichen Aufenthaltsort entfernt liegen.

Eine IP-Abfrage zeigt weder automatisch Ihren Namen noch Ihre genaue Wohnadresse. Der angezeigte Hostname ist eine zusätzliche DNS-Angabe und muss nicht vorhanden sein. Unter Provider zeigt IPChecko die zum Netz gehörende ASN-Organisation; diese kann vom Namen Ihres Vertragspartners abweichen.

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IPv4 und IPv6: Beide Protokolle werden parallel genutzt. Welche Adresse eine Webseite sieht, hängt unter anderem von Ihrem Anschluss, dem Zielserver und einer eventuell verwendeten VPN- oder Proxyverbindung ab.

Weitere Informationen: Private IPv4-Adressbereiche (RFC 1918) • IPv4-Beispieladressen (RFC 5737)